Interessierte oder kritische Bürgerinnen und Bürger werden bei ihren Fragen rund um 5G und Mobilfunkstrahlung oft mit ähnlichen Textbausteinen von Seiten der Behörden und Industrie eingedeckt. Nun gibt es griffige Argumente gegen viele dieser Behauptungen. Eine Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wünscht sich eine Volksabstimmung zu 5G. Am 18. September wurde in Bern eine Petition eingereicht.

In der Mobilfunk- und Elektrosmog-Debatte sehen sich kritische Bürgerinnen und Bürger immer wieder mit den gleichen Textbausteinen als Antworten auf kritische Fragen zur Mobilfunkstrahlung und zum Elektrosmog konfrontiert. „Ob in Schreiben von Regierungen, Behörden oder an Runden Tischen in den Kommunen werden sie regelmässig mit Industrieargumenten abgespeist“, kritisiert diagnose-funk.org. Eine Artikelserie des Vereins will helfen, verwirrende Debatten zu durchschauen und im Dialog mit Politikern und Behörden zu bestehen. Hier einige Beispiele von Antworten aus den Reihen von Mobilfunkanbietern und Behörden: „Unbedenklich – die Grenzwerte werden eingehalten!“ Dem ist zu entgegnen: Die Grenzwerte wurden – so diagnose-funk.org – von der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection), einer Lobbyorganisation der Industrie, festgelegt. Sie schützen offenbar den ungehinderten Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur und nicht die Gesundheit.

Nicht-thermische Effekte ausgeklammert

Die Grenzwerte, auch bedingt der SAR-Wert für Handys, schüt­zen vor einem Effekt: dem der Gewebeerwärmung durch die Strah­lung. Der Grenzwert orientiert sich nur an thermischen (Wärme-) Wirkungen der Mikrowel­len­strahlung. Er schützt vor etwas, was letzt­lich bei Handys und Masten keine primäre Gefährdung darstellt: Wärme. Dazu diagnose-funk.org: „Die  Erwärmung als Massstab der Gefähr­lichkeit zu nehmen, wäre so, als würde man die Dosis, Wirkung und Höhe radioaktiver Strahlung bei einem AKW-Angestellten mit einem Fiebe­r­ther­­mometer statt dem Geigerzähler und einem Spezial­dosimeter messen und bewerten. Die schädigenden Effekte sind durchweg im nicht-thermischen Bereich, also nicht durch Tempe­ra­turer­höhungen erklärbar.“ Dass die Grenzwerte die nicht-thermischen Effekte der Mobilfunk­strahlung und damit die Biologie ausklammern, zeige ihre Absurdität. Welche medizinische Aussagekraft haben die Grenz­werte?  So gut wie keine, heisst es von Seiten von diagnose-funk.org, „denn sie vernachlässigen wesentliche Einflussgrössen der Strahlung auf die Biologie des Menschen, auf seine Zellen“.

25‘000-Studien-Behauptung

Eine weitere, oft gehörte Behauptung lautet: Es gibt über 25‘000 Mobilfunk-Studien, die alle keine Gesundheitsrisiken nachweisen. Dem entgegnet diagnose-funk.org: Die 25‘000-Studien-Behauptung verrät, dass die Verantwortlichen sich entweder überhaupt nicht mit der Studienlage beschäftigt oder Wahrheiten verschleiern wollen. Tatsächlich stehen in der Datenbank der Bundesregierung und WHO-Referenzdatenbank (www.emf-portal.de) aktuell 28‘754 Studien, von denen 6‘369 ausgewertet sind (Stand 15.07.2019). Die Auswertung erfolgte zur Nieder- und Hochfrequenz aus allen Bereichen (Technik, Epidemiologie, in Vivo, in Vitro), aber „nur“ 1594 Studien (epidemiologische & medizinisch-biologische) sind zum Frequenz-Bereich Mobilfunk und sind dort unter Studienübersichten auch statistisch dokumentiert. Von diesen 1594 Studien zeigen ca. 800 Studien biologische Effekte (Auswertung diagnose:funk). 470 davon stehen in unserer eigenen Datenbankwww.EMFdata.org. diagnose:funk und die Redaktion des ElektrosmogReports werten seit mehr als 15 Jahren das EMF-Portal und andere Datenbanken aus.

Mehr wünscht sich eine Volksabstimmung

Mittlerweile steigt die Zahl der Skeptiker gegenüber 5G in der Bevölkerung. Dies zeigen die neuesten Zahlen der Studie von dieMarktforscher.org wie der Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein auf seiner Website informiert. Demnach sei die mittlere Gruppe, also jene Personen, die gegenüber 5G keine klare Position haben, noch relativ gross. „Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass sich die Mehrheit eine Volksabstimmung dazu wünscht, wohl auch in der Hoffnung, richtig aufgeklärt zu werden über die Nebenwirkungen von Mobilfunkstrahlung“, schreibt der Dachverband.“ Hier geht es zu den aktuellen Studienergebnissen.

Petition mit 40‘000 Unterschriften eingereicht

Am Freitag, 18. September, hat Notburga Klett, die Initiantin der Petition «STOPPT 5G IN DER SCHWEIZ!» die Petition mit 40’000 Unterschriften ans Bundesamt für Verkehr UVEK  überreicht, wie der Dachverband Elektrosmog Schweiz und Liechtenstein berichtet. Der Medienchef Herr Bugnon nahm stellvertretend für Bundesrätin Frau Simonetta Sommaruga die Dokumente entgegen. Die wichtigsten Punkte sind Appelle an den Bundesrat zum Schutz der Bevölkerung, vor allem der Kinder. Die Appelle beinhalten unter anderen: Ein Stopp vom 5G Ausbau,
Nutzungseinschränkungen für WLAN und Mobiltelefonie in Kindergärten und Schulen, Einrichtung von speziell markierten Zugabteilungen ohne WLAN und mit Nutzungsverbot für Mobiltelefone, kabelgebundene Tele- und Smart Meters-Kommunikation und noch vieles mehr Der komplette Text ist nachlesbar unter https://www.openpetition.eu/ch/petition/online/stopp-5g

Mobile Geräte ohne WLAN und Mobilfunk nutzen

Und hier noch ein Tipp, wie man mobile Geräte ohne WLAN und Mobilfunk betreiben kann. Vernetzen Sie mobile Geräte per Netzwerkkabel und schalten Sie das WLAN aus. Schon können Sie und Ihre Kinder ohne Strahlenbelastung What’sApp, Facebook, SnapChat, E-Mail, Safari, Wetter und Ihre weiteren Lieblings-Apps nutzen. Mehr dazu auf schutz-vor-strahlung.ch.

Harmonisches Schwingungsfeld erzeugen

Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.

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