Beim Thema 5G-Mobilfunktechnologie stellt sich immer häufiger die Frage: Wo bleibt der kritische Journalismus? Warum hinterfragt kein Medium, was ihnen die Telekommunikationsunternehmen vortischen und von Wissenschaftlern in Frage gestellt wird?

Unter dem Titel „Panikvideo gegen das 5G-Netz“ veröffentlichte die Aargauer Zeitung (CH)  am Mittwoch, 6. Februar, einen Bericht über ein angebliches Video des Sektengurus Ivo Sasek gegen das geplante 5G-Mobilfunknetz. Es ist schon interessant, wie der Ausbau des Mobilfunknetzes 5G in der AZ journalistisch begleitet wird. Entweder man bedient sich solch kurioser Meldungen mit fraglichem Informationsgehalt – oder man veröffentlicht völlig unkritisch, was einem Swisscom & Co. so alles vorsetzen. So gesehen etwa in der AZ 8. Februar, in der die Swisscom darüber informiert, wozu es das neue Mobilfunknetz überhaupt braucht. Hinzu kommt eine doppelseitige Anzeige der Swisscom in der gleichen Ausgabe – zum gleichen Thema. Wie praktisch.

Reflexartig in die Verschwörungstheoretiker-Ecke gestellt

Doch wo bleibt hier die kritische journalistische Perspektive? Hat die AZ-Redaktion noch nie davon gehört, dass 237 EMF-Wissenschaftler aus 41 Nationen einen internationalen Appell unterschrieben haben? Darin werden die UNO und besonders die WHO dazu aufgefordert, ihre starke Führungsqualität dafür einzusetzen, die Entwicklung von besser schützenden EMF-Richtlinien voranzutreiben, Vorsichtsmassnahmen zu unterstützen und die Öffentlichkeit über die ernstzunehmenden gesundheitlichen Risiken der Mobilfunkstrahlung aufzuklären, vor allem über die Risiken für Kinder und die fötale Entwicklung? Und hat die AZ auch schon mal mit dem weltweit renommierten Schweizer Wissenschaftler Niels Kuster, Leiter der Forschungsstiftung für Informationstechnologie und Gesellschaft (IT’IS), gesprochen? Dieser warnt nämlich in einer neuen Arbeit davor, dass bereits nach kurzer Einwirkzeit von 5G dauerhafte Gewebeschäden entstehen könnten. Es gäbe dazu noch viele andere spannenden Studien und Stimmen. Anstatt kritisch und objektiv über dieses Thema zu berichten, lässt man sich bei der AZ jedoch lieber von den Mediencommuniqués der Mobilfunkanbieter inspirieren und stellt jene reflexartig in die Verschwörungstheoretiker-Ecke, die es wagen, die Stimme gegen die übermächtige Mobilfunkindustrie zu erheben und Themen wie 5G zu hinterfragen.

„Digitale Fortschrittsfalle“

Mit dem neuen 5G Standard sollen Funktechnologien demnächst flächendeckend alle unsere öffentlichen und privaten Lebensräume durchdringen. Sind unsere Gesundheit und Umwelt dabei ausreichend geschützt? In Deutschland beginnt gemäss einem Bericht der Kompetenzinitiative auf Initiative von Wissenschaftlern, Ärzten und Bürgern eine öffentliche Debatte um die ernst zu nehmenden Risiken. Kathrin Zinkant, Süddeutsche Zeitung, tendiert eher dazu, mit dem Bundesamt für Strahlenschutz für Vertrauen in die neue Technologie zu werben. Florian Schumann in der Zeit: “Es ist ein Experiment”. Harald Schumann und Elisa Simantke berichten im Tagesspiegel über den aktuellen Stand der internationalen Risiko-Forschung und die europäische Mobilfunk-Politik. Werner Thiede spricht von einer “digitalen Fortschrittsfalle”: „Die Technologie für den Mobilfunk steht im Verdacht, die Gesundheit zu schädigen. Aber die Regierungen fördern den Ausbau unbeirrt … Der geplante europaweite Ausbau des Mobilfunknetzes der fünften Generation (5G) birgt große ökonomische und technische Risiken und stößt bei der Bevölkerung in einigen EU-Ländern auf erheblichen Widerstand …“

Eltern und Kinder in der Handy-Falle?

Die risikoreiche und kaum erforschte Anwendung der 5G-Technologie ist das eine. Der verantwortungslose und unkritische Umgang mit dem Smartphone das andere. Hier ist jeder einzelne von uns gefordert. Wer folgende Meldung, veröffentlicht auf pressetext.ch liest, fragt sich jedoch unweigerlich: Nehmen hier die Eltern noch ihre Erziehungs- und Aufsichtspflicht wahr? Oder sind sie selber schon in der Handy-Falle gelandet? Kinder verbringen gemäss Bericht doppelt so viel Zeit mit dem Smartphone wie mit Elterngesprächen. Zu dem Schluss kommt eine aktuelle Erhebung des britischen Unternehmens CensusWide http://censuswide.com , die vom Audio-Streaming-Dienstleister ROXI http://roximusicsystem.com in Auftrag gegeben wurde. Insgesamt verbringen Kinder täglich in etwa drei Stunden und 18 Minuten mit ihren persönlichen Devices. Unterhaltungen mit den Eltern nehmen lediglich eine Stunde und 43 Minuten in Anspruch.

Handy als Beschäftigung

Ein weiteres Resultat der britischen Studie ist, dass 54 Prozent der befragten Eltern besorgt sind, was den Konsum von Smartphone, Tablet und Co angeht. Zwei Drittel wünschen sich zudem mehr gemeinsame Zeit mit der Familie. Hier gibt es jedoch einen Widerspruch: Zwei von fünf Studienteilnehmern geben zu, die Heranwachsenden aus Beschäftigungsgründen mit einem Smartphone ausgestattet zu haben. Was die Nutzungszeit betrifft, ist London ein absoluter Spitzenreiter: Hier sind es vier Stunden und 42 Minuten, die Kinder täglich mit den Gadgets verbringen. Das Pendant dazu bilden South East England und Wales mit zwei Stunden und 36 Minuten. Dame Sally Davies, Chief Medical Officer für England, empfiehlt, das Smartphone aus dem Schlaf- und Essbereich von Heranwachsenden zu entfernen. Zudem plädiert sie für Limits, beispielsweise nach einer Nutzungszeit von zwei Stunden.

Grenzen beachten wichtig

Ein wichtiger Punkt ist überdies, dass Eltern hinsichtlich der Internetnutzung verantwortungsvoll sind und ein Vorbild darstellen. So sollten Fotos der Kinder niemals ohne deren Einverständnis auf sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Experten warnen überdies vom Suchtpotenzial der Social-Media-Plattformen, das eingedämmt werden sollte. „Die Zeit online kann jedoch auch einen positiven Effekt haben, was die Entwicklung gewisser Fähigkeiten und den Informationsgewinn anbelangt“, kommentiert Dame Sally Davies die positiven Aspekte der Smartphone-Nutzung.

5G zwingt in die Selbstverantwortung
Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony , beschreibt im folgenden Filmbeitrag, was sich mit 5G verändern wird und dass jeder Einzelne für Schutz für sich und seine Familie sorgen sollte. Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.

 

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