Die digitale Technologie öffnet derzeit in China Türen und Tore für den totalen Überwachungsstaat. Zwar sind wir hierzulande weit davon entfernt, trotzdem erleichtern digitale Systeme, Smartphones und Co. die Überwachung jedes einzelnen Menschen. Wie gleichgültig stehen wir dieser Entwicklung gegenüber? Auch angesichts der neuen Mobilfunktechnologie 5G?

In Zhengzhou ist es nicht möglich, unerkannt bei Rot über den Fussgängerstreifen zu gehen. Wer das in der chinesischen Stadt tut, wird mittels Gesichtserkennung registriert. – So beginnt ein Beitrag in der Basler Zeitung vom 6. März dieses Jahres über das Überwachungsregime in China. Das landesweite Kameranetz der chinesischen Polizei sei jedoch nur ein Teil eines Projekts des Polizeiministeriums. Laut der Organisation Human Rights Watch werden sämtliche Daten über Hunderte Millionen Bürger gesammelt. Künstliche Intelligenz soll Verbrechen aufklären oder gar verhindern. Erfasst werden demzufolge Krankheitsgeschichten, Essensbestellungen, religiöse Ansichten und welche Webseiten jeder einzelne Bürger aufruft. Auch Einkaufszentren setzen in China offenbar auf Gesichtserkennung, wie die Basler Zeitung schreibt.

Herausforderung für Gesellschaft und Demokratie

Noch reagieren die Chinesen anscheinend mehrheitlich gleichgültig über dieses neue Überwachungsregime, das jeden Schritt von ihnen überwacht und speichert. Die Technik macht’s möglich. Und auf diese Technik kann mittlerweile kaum jemand mehr verzichten. Dass von Mobilfunktelefonen ein gewisses Suchtpotenzial ausgeht, ist bekannt. Wie gleichgültig gehen wir in der Schweiz mit dieser Thematik um? Wie bewusst oder unbewusst setzen wir unser Smartphone ein? Ist es bereits ein unverzichtbarer Teil unseres Leben, ja von unserer Identität geworden? Machen wir uns Gedanken darüber, welche Folgen die Mobilfunktechnologie für unsere Gesundheit, unsere Psyche und unsere persönliche Entwicklung haben kann? Gleichgültigkeit und ein unkritischer Umgang mit Technologien und anderen Entwicklungen, die versuchen, uns Menschen auf gewisse Weise zu „kontrollieren“, sind nicht ungefährlich. Dies ist eine Herausforderung für die Gesellschaft und die Demokratie. Welche Werte geben wir auf zugunsten von Technik, Kommerz und schlussendlich Macht?

Demonstration am 10. Mai in Bern

Aktuell beschäftigt der neue Mobilfunkstandard 5G viele Menschen. Auch in der Schweiz. Morgen Freitag findet in Bern von 18.30 bis 20.30 Uhr eine Demonstration statt, die ein Moratorium für die 5G-Technologie fordert. Wissenschaftler und Ärzte aus der ganzen Welt – auch die Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) – sind besorgt über die potenziellen Gefahren der 5G-Technologie. Das Vorsorgeprinzip müsse absoluten Vorrang haben, fordern sie. „Wir verlangen, dass unverzüglich ein Moratorium für diese Technologie eingeführt wird. Wir lehnen die Anhebung der aktuellen Grenzwerte der NIS-Verordnung und die Mittelung der Messwerte über 24 Stunden ab. Ebenfalls verlangen wir, dass die momentanen Spitzenwerte – anstelle der momentanen Mittelwerte gemäß aktueller Regelung – die geltenden Grenzwerte nicht übersteigen“, heisst es von Seiten des Vereins «Schutz vor Strahlung». Die Zahl der Elektrosensiblen in der Schweiz schätzen die Initianten aktuell auf 800’000 Personen. Viele von ihnen seien bereits gesundheitlich stark beeinträchtigt und in ihrer Teilnahme am Leben behindert. Ganz zu schweigen von schweren Krankheiten, die in Verbindung mit einer übermässigen Strahlenbelastung stehen.

63‘379 Menschen aus 168 Ländern

Bereits im April demonstrierten in Österreich 28‘000 Personen gegen den 5G-Ausbau. An einer internationalen Petition gegen 5G haben sich seit dem 29. März bereits 63‘379 Menschen aus 168 Ländern beteiligt. Umweltmediziner aus Italien, Österreich, USA und der Schweiz fordern 5G-Moratorium. Die Umwelt- und Verbraucherorganisation diagnose:funk fordert Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf, den aktuellen Beschluss der deutschen Sektion der IPPNW-Ärzte ernst zu nehmen: „IPPNW fordert ein Moratorium beim Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes“ lautet der ausführlich begründete Beschluss der IPPNW-Mitgliederversammlung vom 4.Mai. Jörn Gutbier, Vorsitzender von diagnose:funk: „Umweltmediziner aus den USA, aus Italien, Österreich und der Schweiz fordern schon länger ein Moratorium beim Aufbau von 5G-Mobilfunk. Nun kommt diese Forderung mit Nachdruck auch von den deutschen IPPNW-Ärzten. Bundesumweltministerin Svenja Schulze muss endlich auf die Mediziner hören!“ Bis heute liege der Bundesregierung noch nicht einmal eine Technikfolgenabschätzung für 5G-Mobilfunkstrahlung vor. Doch wer das Vorsorgeprinzip ernst nimmt, müsse jetzt bei 5G die Bremse reinhauen und ein Moratorium für den Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes verfügen. Immerhin mehren sich – so Jörn Gutbier – die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass Mobilfunkstrahlung krebserregend ist.

5G zwingt in die Selbstverantwortung

Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony , beschreibt im folgenden Filmbeitrag, was sich mit 5G verändern wird und dass jeder Einzelne für Schutz für sich und seine Familie sorgen sollte. Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.

 

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