5G wird immer mehr als ernste globale Herausforderung erkannt. Die Menschen befürchten gravierende gesundheitliche Gefährdungen durch den Mobilfunk. In den Schweizer Kantonen Waadt und Genf wurde der Ausgabe des 5G-Standards vorübergehend gestoppt. Auch in Deutschland und Brüssel brodelt es.

Die öffentliche Debatte um den neuen Mobilfunkstandard 5G und seine Risiken für die Gesundheit und Umwelt nimmt an Intensität zu – im deutschsprachigen Raum, europa- und weltweit. Zu den bedeutendsten Dokumenten der aktuellen Diskussion zählt laut einem Bericht der Kompetenzinitiative eine Abhandlung des renommierten amerikanischen Wissenschaftlers Martin L. Pall, die er im vergangenen Jahr 2018 internationalen Behörden vorgelegt hat. Die jetzt in deutscher Übersetzung vorliegende Schrift bietet nicht nur eine auch für Laien übersichtliche, verständliche und nachvollziehbare Darlegung möglicher pathophysiologischer Auswirkungen der steigenden Strahlenbelastung durch Mobil- und Kommunikationsfunk. Sie führt darüber hinaus eine dezidierte wissenschaftliche Auseinandersetzung mit europäischen und amerikanischen Behörden und Industrien, die fortschrittliche Erkenntnis über Gesundheits- und Umweltrisiken aus fragwürdigen Motiven nicht wahrnehmen.  Ein Ergebnis seiner Analysen ist unter anderen der unumstößliche Befund: „Es gibt keine Tests zur biologischen Verträglichkeit von tatsächlicher 5G-Strahlung. Es gibt daher auch weder eine Risikoanalyse noch ein Risikomanagement, denn bisher wurde noch keine, aber auch gar keine Risikobewertung von 5G vorgenommen.“

Moratorium im Kanton Waadt

Mittlerweile scheinen auch in der Schweiz einige Politiker gemerkt zu haben, dass man die 5G-Mobilfunktechnologie nicht nur mit Fortschritt, sondern ebenso mit möglichen gesundheitlichen Gefahren in Verbindung bringen sollte. – Trotz aller Verharmlosungen von Seiten der Mobilfunkanbieter. Nach einer SDA-Meldung und einem Bericht auf gigaherz.ch hat der Waadtländer Staatsrat (Exekutive) ein Moratorium für die Installation von 5G-Antennen beschlossen. Er hat dies am letzten Dienstag während einer Debatte im Grossen Rat über eine Resolution zu dieser Technologie angekündigt. Staatsrätin Jacqueline de Quattro (FDP) ergriff das Wort nach einer langen Debatte im Grossen Rat zu einer Resolution des Grünen-Politikers Raphael Mahaim. Der Abgeordnete forderte in seinem Text ein Moratorium für 5G-Antennen, «mindestens» bis zu dem im Sommer erwarteten Bericht des Bundesamts für Umwelt (Bafu). Der Grosse Rat änderte den Text jedoch leicht ab. Mit 91 zu 26 Stimmen bei 13 Enthaltungen schrieben die Abgeordneten statt ein «bis zum Sommer» dann ein «mindestens bis zum Sommer» fest. Somit dürfte der Baustopp noch wesentlich länger andauern.

Überwältigende Mehrheit für Baustopp

Als zweiter Kanton der Schweiz hat nach dem Kanton Waadt nun auch der Grosse Rat (Kantonsparlament) des Kantons Genf die Notbremse gezogen und den Bau von 5G-Antennen bis auf Weiteres verboten, wie gigaherz.ch berichtet. Diesmal noch weit rigoroser als der Kanton Waadt: Im Gegensatz zur Waadt, wo lediglich ein Baustopp mindestens bis zum Vorliegen des Expertenberichts der Arbeitsgruppe des BAFU verfügt werden soll, wollen die Genfer Politiker offenbar einen Baustopp bis zum Vorliegen unabhängiger Studien, welche die gesundheitliche Beeinträchtigung von 5G-Strahlung ausschliesst. Die Motion, welche die Kantonsregierung jetzt zum Handeln zwingt, wurde mit überwältigender Zweidrittel-Mehrheit, mit 58 zu 28 Stimmen, überwiesen. Die Regierung solle sich wegen der unabhängigen Studien an die WHO wenden, die bekanntlich in Genf ihren Hauptsitz hat. Die unabhängigen Studien müssen auch die Tierwelt umfassen.

Unter dem Deckmantel „Bagatelländerung“

Achtung: Das Moratorium kann – so Hans-U. Jakob vom Schweizer Verein gigaherz.ch – nur bei offiziell publizierten Aufrüstungen oder Neubauten greifen. „Nachdem die Mobilfunkbetreiber in einer Kumpanei mit einzelnen kantonalen Umweltämtern auf hinterlistige Weise begonnen haben, ihre Basisstationen unter dem Deckmantel einer «Bagatelländerung» heimlich, das heisst, ohne Baubewilligung auf 5G aufzurüsten, ist nun unsere Aufmerksamkeit doppelt gefordert. Denn die Mobilfunkbetreiber denken nicht im Entferntesten daran, ihre Ausbaupläne zu revidieren.“ Auf gigaherz.ch gibt es weitere Informationen dazu. Weiter warnt Hans-U. Jakob: „Das mit den unabhängigen Studien kann allerdings noch seeehr lange dauern. Wenn man bedenkt dass diese WHO vollständig von der ICNIRP, der sogenannten internationalen Strahlenschutzkommission unterwandert ist. Und wenn man bedenkt, dass diese ICNIRP keine Behörde, sondern ein rein privater, völlig industrielastiger Verein ist. Ein Verein von Universitätsprofessoren, die ihr fürstliches Gehalt vorwiegend aus Sponsorengeldern der Industrie beziehen.“ Hier finden sich weitere Informationen zur ICNIRP/WHO und zum Sponsoring unabhängiger Professoren (Zitat gigaherz.ch).

54‘000 Bürger reichen Petition ein

Rund um 5G brodelt es auch in anderen Ländern. Laut einem Bericht von diagnose-funk.org fordern zum Beispiel 54‘000 Bürger in Deutschland: Bundestag muss 5G-Frequenz-Versteigerung aussetzen. Eine Petition an den Deutschen Bundestag zum Stopp des 5G-Mobilfunks hat mit 54‘643 Mitzeichnenden das Quorum erreicht und muss damit vom Bundestagspetitionsausschuss behandelt werden. Das Ziel der Petition: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Verfahren zur Vergabe von 5G-Mobilfunklizenzen auszusetzen und die Einführung des 5G-Mobilfunkstandards zu unterbinden, solange wissenschaftlich begründete Zweifel über die Unbedenklichkeit dieser Technologie bestehen.“

Brüssel: Ministerin fordert vorläufigen 5G-Stopp

Kritische Stimmen auch aus Brüssel. Céline Fremault, Ministerin der Regierung der Region Brüssel-Hauptstadt, zuständig für Wohnungswesen, Lebensqualität, Umwelt und Energie, erklärte in einem Interview mit L’Echo (siehe auch Bericht auf diagnose-funk.org), dass Brüssel seine 5G-Pläne – zumindest vorerst – stoppt, aus Sorge um gesundheitliche Auswirkungen: „Wenn ich seit Juli nicht aufgehört habe, mich mit diesem Thema anhand einer ganzen Reihe grundlegender Gesundheitsrichtlinien zu beschäftigen, muss heute gesagt werden, dass es für mich undenkbar ist, die Einführung dieser Technologie zu erlauben, wenn ich die Einhaltung der Normen zum Schutz der Bürger nicht sicherstellen kann. 5G oder nicht. Die Brüsseler sind keine Labormäuse, deren Gesundheit ich mit Gewinn verkaufen kann. Daran kann es keinen Zweifel geben.“ Wie aus dem L´Echo Bericht hervorgeht, wurde offenbar diskutiert, den in Brüssel gültigen Schutzwert von 6 Volt/Meter (…) auf 14,5 Volt/Meter zu erhöhen, um einerseits die Entstehung des mobilen Hochgeschwindigkeits-Internets zu ermöglichen, andererseits aber auch den Anstieg des Datenkonsums zu bewältigen. Frau Fremault stellt fest, dass ein 5G-Pilotprojekt nicht mit den belgischen Strahlenschutznormen vereinbar ist, und erklärt, dass sie nicht beabsichtigt, eine Ausnahme zu machen.

5G zwingt in die Selbstverantwortung
Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony , beschreibt im folgenden Filmbeitrag, was sich mit 5G verändern wird und dass jeder Einzelne für Schutz für sich und seine Familie sorgen sollte. Wie kann man sich und seine Kinder vor Hochfrequenzstrahlung und Elektrosmog schützen? „Das Resonanzgesetz besagt, dass in einem Schwingungsfeld keine Resonanzen mit Schwingungen auftreten können, deren Frequenzen ausserhalb derer des Feldes liegen“, sagt Richard Neubersch, Inhaber von Swiss Harmony in Grellingen, ein Unternehmen, das sich auf die Harmonisierung von Elektrosmog spezialisiert hat. Mit anderen Worten: In einem harmonischen Schwingungsfeld bleiben künstliche Strahlen wirkungslos, gleichgültig, wer sie erzeugt, ob sie vom Nachbarn oder vom nahen Mobilfunkmast kommen. Die mobilen Produkte von Swiss Harmony  (BioRing, BodyCard, BioArmreif und der BioPatch) harmonisieren den menschlichen Körper, indem sie die harmonische Schwingung als Information auf das Energiesystem des Menschen übertragen. Somit können künstlich geschaffene Strahlenfelder nicht mehr in Resonanz gehen.

Schutz vor schädlichen Strahlungen

Konkret bedeutet dies: Produkte von Swiss Harmony zur Harmonisierung von Häusern und Wohnungen sorgen dafür, dass der Strom, der ein Gebäude mit Elektrizität versorgt, eine andere Botschaft erhält. „Sie übertragen auf dem Resonanzwege die Information des sichtbaren Lichtspektrums auf den vorbeifliessenden Strom, der diese wiederum im gesamten Wirkungsbereich des Stromkreises verteilt“, erklärt Richard Neubersch. Das elektromagnetische Feld der Wohnung oder des Hauses werde so zu einem harmonischen Feld. Hauseigene WLAN-Sender, Handys oder Schnurlostelefone sind entstört, weil sie am harmonischen Stromfeld angeschlossen sind und deshalb dieselbe harmonische Information emittieren.

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